Ense
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Ense ist eine Gemeinde im Kreis Soest.
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Geografie
Geografische Lage
Die Gemeinde Ense liegt am nördlichen Rande des Sauerlandes und an der Südseite des Haarstrangs.
Nachbargemeinden
Ense grenzt (im Uhrzeigersinn von Norden) an Werl, Soest, Möhnesee, Arnsberg und Wickede (Ruhr).
Gemeindegliederung
Die Gemeinde Ense entstand erst im Rahmen der kommunalen Neuordnung zum 1. Juli 1969 und besteht aus vierzehn Ortsteilen.
Geschichte
Die urkundliche Ersterwähnung des heutigen Hauptortes der Gemeinde Ense, Bremen, datiert aus den Jahren zwischen 1081 und 1089. Der Name könnte von den Sachsen stammen, die 300 bis 400 Jahre vorher die Gegend eroberten. Dies ist auch durch eine Wallburg auf dem Fürstenberg belegt. Der Gemeindename Ense ist schon seit 1207 überliefert und entstammt dem Rittergeschlecht von Ense, dessen Stammvater Conrad von Ense hieß und deren Stammsitz in Ense-Oberense und/oder Ense-Niederense lag. Direkt an der Ruhr gelegen ist das Rittergut Haus Füchten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Kirchspiel Bremen aus dem Amt Körbecke herausgelöst. Ein einschneidendes Erlebnis in der Enser Geschichte war die Möhnekatastrophe am 17. Mai 1943. Nach der Zerstörung der Möhnetalsperre durch alliierte Bomber wurde auf Enser Gebiet das 1246 gegründete Kloster Himmelpforten und die kleine Ortschaft Himmelpforten von den Fluten zerstört. Viele Einwohner wurden getötet. In ihrer heutigen Form entstand die Gemeinde Ense im Zuge der kommunalen Neugliederung am 1. Juli 1969, indem sich die jetzigen Ortsteile zusammenschlossen.
Wappen
Blasonierung: „Von Silber zu Rot im Zinnenschnitt geteilt; oben hängende, durch eine rote Schnur zusammengehaltene schwarze Pferdepramme, unten zwei goldene Balken.“
Das am 22. Januar 1971 genehmigte Wappen zeigt im oberen Teil eine schwarze Pferdepramme, die durch eine rote Schnur zusammengehalten wird. Dieser Teil stammt aus dem Wappen der Familie von Ense, die eine wichtige Rolle in der lokalen Geschichte spielte. Der die Trennlinie bildende Zinnenschnitt symbolisiert die einst im Ortsteil Bremen gelegene Burg Waterlappe, die Hauptsitz des Geschlechtes derer von Fürstenberg war, und stammt aus dem ehemaligen Wappen des Ortsteils Bremen. Die roten Balken in der unteren Hälfte sind dem Fürstenberger Wappen, die Farben sind beiden Geschlechterwappen entlehnt.
Karte
Quellen
Die Abschnitte Geschichte und Wappen dieses Artikels basieren in ihrem Ursprung auf dem Artikel Ense aus der freien Enzyklopädie Wikipedia, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. Bei der Liste der Autoren gilt der Stand vor dem Übernahmedatum 23.02.2011.

